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Krankengymnastik

Krankengymnastik ist der planmäßige und abgestufte Einsatz von aktiven körperlichen Bewegungsübungen unter der Anleitung des Physiotherapeuten und passiven Maßnahmen, wie z.B. der klassischen Massagetherapie oder Dehnungsübungen.

Ziel der Behandlung soll es sein Funktionsstörungen des Körpers und Fehlentwicklungen zu beseitigen, zu vermeiden und Heilungsvorgänge zu unterstützen.

Die Krankengymnastik findet Anwendung in der Orthopädie, Neurologie, Gynäkologie und in der Chirurgie. Sie wird vorbeugend, therapieunterstützend und in der Rehabilitation eingesetzt.

Über das Bewegungssystem erreicht der ganzheitliche Ansatz der Krankengymnastik auch Heilwirkungen bei inneren Erkrankungen, wie z.B. bei Kreislauf, Atmung und Verdauung.

 

Krankengymnastik nach Bobath

Karel Bobath (Neurologe) und Berta Bobath (Krankengymnastin) entwickelten Anfang der 70er Jahre ein Konzept für Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Dazu zählen vor allem Schlaganfall, Multiple Sklerose, Schädelhirntraumen und bei Kindern angeborene Hirnschädigungen.

Ziel des Bobathkonzeptes ist es, durch systematisches Training die normale Muskelspannung wiederherzustellen, krankhafte Reflexmechanismen zu unterdrücken und dadurch höherintegrierte Bewegungs- und Haltungsreflexe anzubahnen. Das heißt, mit dem spastischen oder gelähmten Körperteil physiologische Bewegungen hervorzubringen, wie z. B. Stehen, Gehen oder Hantieren.

Im Rahmen der (konzeptspezifischen) gezielten Befunderhebung erfolgt eine Analyse des erhaltengebliebenen Zustandes (Bewegung, Wahrnehmung,...) und entstandener Abweichungen. Dies ermöglicht die Auswahl geeigneter Behandlungsansätze.

Das Endziel der Therapie ist die Wiederherstellung der Selbständigkeit im Alltagsleben des Patienten.

Manuelle Therapie

Gezielte Handgriffe aus der Manuellen Therapie bewirken, dass Sie Ihr Gelenk bald wieder frei und ohne Schmerz bewegen können.

Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für die Behandlung aller Gelenke:
- Gelenke der Gliedmaßen
- Gelenke der Wirbelsäule
- Kopf- und Kiefergelenke
- Gelenke am Brustkorb und am Becken

Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstechniken aus – je nach Art Ihrer Beschwerden.

Mittels der Traktion entfernt Ihr Therapeut durch sanften Zug beide Gelenkflächen voneinander. Dies mindert den Druck, lindert den Schmerz und entlastet Ihre Glenkkapsel und die umliegenden Bänder – gute Voraussetzungen für mehr Beweglichkeit.

Mit Hilfe von Gleittechniken bewegt Ihr Physiotherapeut die beiden Gelenkflächen parallel zueinander. Dadurch verbessert sich Ihr Gelenkspiel und die Bewegung fühlt sich wieder leichter an.

Eine Auswahl an speziellen Entspannungs-, Dehn- und Gleittechniken verbessert schließlich den Zustand der Muskulatur und der Nervenbahnen, so dass Sie Ihre neu gewonnene Bewegungsfreiheit auch voll ausschöpfen können.

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Massage zur Verbesserung des Lymphflusses. Mit rhytmischen Druckimpulsen wird der Abfluss von Gewebeflüssigkeit über das Lymph- und Nervensystem gefördert.

Die manuelle Lymphdrainage basiert auf vier "Vodder`schen" Grundgriffen, welche je nach zu behandelnde Körperregion modifiziert werden:
• stehende Kreise
• Drehgriff
• Pumpgriff
• Schöpfgriff

Der Bewegungsablauf aller vier Griffe besteht aus einer Schubphase, welche die Flüssigkeit in Abflußrichtung der Lymphe verschiebt und einer Entspannungsphase, in welcher man sich wieder aus dem Gewebe heraustragen lässt.

Manuelle Lymphdrainage hat eine stark entspannende, schmerzlindernde und wohltuend beruhigende Wirkung und regt die eigene Körperabwehr an. Sie entwässert, entgiftet, entschlackt und stärkt das Abwehrsystem.

Anwendungsgebiete der Lymphdrainage sind:
• Ödeme nach Traumata
• Ödeme nach Mammaamputation
• Kopfschmerzen
• Zerrungen, Verstauchungen, Luxationen
• Rheumatische Erkrankungen
• Ödeme der Beine
• Blutergüsse

Klassische Massagetherapie

Die klassische Massagetherapie ist eine von vielen verschiedenen Massagearten. Sie setzt sich aus einer Kombination aus Weichteilgrifftechniken, wie Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen und Vibrationen zusammen.

Man kann sie sowohl am Rückenbereich als auch an den Extremitäten anwenden. Angezeigt wird die klassische Massage
bei Muskelverspannungen, Muskelschmerzen, Weichteilrheumatismus, Verklebungen und Narben im subkutanen Gewebe und Bindegewebe, sowie bei Kopfschmerzen die durch muskuläre Verspannungen bedingt sind.

Die subjektive Wirkungen sind die körper-liche und psychische Spannungslösung, Anregung des Muskelstoffwechsels und natürlich in allererster Linie die Schmerzlinderung.

Naturmoorfango

Naturmoorfango ist eine Zusatzbehandlung aus der Physiotherapie und wird häufig neben der klassischen Massagetherapie angewandt.

Fango ist eine schlammartige Masse, die meistens aus heißen Quellen vulkanischen Ursprungs gewonnen wird. Naturmoorfango wird mit einem Wärmeträger zusammen angewendet, der für die Erwärmung verantwortlich ist.

Durch die Fangopackung wird die Durchblutung gesteigert. Dadurch kann das Gewebe besser mit Nährstoffen versorgt werden und Abfallprodukte können besser abtransportiert werden, wodurch sich unter anderem auch Verspannungen in der Muskulatur lösen.

Heiße Rolle

Die heiße Rolle dient zur Muskel-detonisierung, zur Schmerzlinderung, zu einer Erhöhung der Durchblutung.

Die heiße Rolle besteht im Prinzip aus trichterförmig zusammengerollten Handtüchern, die mit kochend heißem Wasser getränkt werden.

Shiatsu

Shiatsu gehört zu den ältesten Heilverfahren der Welt. Die Drucktherapie-Massage ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Besondere an Shiatsu ist, daß emotionale wie körperliche Blockaden nicht mit Hilfe starker Medikamente gelöst werden, sondern durch gezielte Stimulierung bestimmter Körperstellen. Während der Shiatsutherapie werden die Finger auf die Akupunkturpunkte des Körpers gedrückt, um Schmerzen, Spannung, Ermüdung oder Krankheitssymptome zu lindern. Die genannten Punkte liegen auf den Meridianen, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin für den Energiefluss zuständig sind. Durch diese beim Shiatsu praktizierte „Kommunikation durch Berührung“ werden Blockaden auf sanfte Art gelöst. Das körperliche wie seelische Gleichgewicht wird wiederhergestellt.

In Japan ist Shiatsu (von Shi = Finger und Atsu = Druck) seit über 100 Jahren eine allgemein anerkannte Therapieform, genau wie etwa die Chirotherapie in Deutschland.

Osteopathie

Die Osteopathie ist auf dem Wissen über Struktur, Verbindungen und Funktion jedes Teils und Gewebes des menschlichen Körpers aufgebaut. Nicht technische Instrumente oder Medikamente, sondern die Fähigkeit zum vernetzten Denken sind die Grundlagen der Osteopathie. Das wichtigste Instrument des Osteopathen sind seine Hände und das Verständnis für die Wechselwirkungen der verschiedenen Körpersysteme.

Der Osteopath setzt mit seiner Behandlung an, wo eine gestörte Funktion das Gleichgewicht des Körpers beeinträchtigt und versucht somit die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Die osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Die Diagnose erfolgt mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen durchgeführt werden. Die Anwendung osteopathischer Medizin setzt genaueste Kenntnisse der Anatomie und Physiologie voraus. Zu den Grundlagen der Osteopathie zählen die Einheit des menschlichen Körpers, die wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion und die selbstregulierende Kraft des Körpers.

Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden, selbst wenn diese schon länger bestehen. Die Osteopathie behandelt nicht die Erkrankung selbst, sondern die Störung der Körperfunktion, die zu dieser Erkrankung geführt hat. Therapiefähig sind unter anderem chronische Verspannungen, Verletzungen des Skeletts und der dazugehörigen Muskulatur und Bänder, sowie Bandscheibenvorfälle, Hexenschuß, Folgen von Unfallverletzungen und Kiefergelenksprobleme. Gegebenenfalls auch Tinnitus, Verdauungsprobleme, Inkontinenz und praemenstruelle Beschwerden.

Craniosacraltherapie

Der Ursprung der Craniosacral Behandlung liegt in der Osteopathie. Sie ist ein Teilgebiet der klassischen Osteopathie und wurde von William G. Sutherland (1873 - 1954) entwickelt. Die Craniosacraltherapie ist eine sanfte manuelle Form der Körperarbeit und lässt sich hervorragend bei stressbedingten Symptomen einsetzen.

Das Herzstück dieser Arbeit ist das Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Sutherland entdeckte diesen Rhythmus, der wie der Herzschlag und der Atemrhythmus, ein eigenständiger Körperrhythmus ist. Er kann von geschulten Therapeuten am Schädel, an der Wirbelsäule, am Kreuzbein und über das Bindegewebe am ganzen Körper mit den Händen erspürt werden. Mit Hilfe sanfter Manipulationen können Ungleichmäßigkeiten und Einschränkungen korrigiert werden.

Die Craniosacraltherapie bietet effektive Hilfe unter anderem bei Kopf-, Nacken- und Rückenprobleme, bei Augen- und Kiefergelenksbeschwerden, bei Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, bei Menstruationsbeschwerden, bei Erschöpfungszuständen, oder einfach nur zur Entspannung.

In der Regel werden sechs bis zehn Sitzungen von je einer bis eineinhalb Stunden durchgeführt. Die Sitzungen dauern so lange an, bis der Selbstregulierungsmechanismus wieder gestärkt oder die Beschwerden erfolgreich behandelt worden sind. Dies unterliegt unter anderem auch der momentanen Situation und Mitwirkungsbereitschaft des Behandelten.

Integrative Körpertherapie
nach Dr. Ida Rolf

In dieser Behandlungsform stehen nicht die Symptome sondern die Gesamtarchitektur des Menschen im Vordergrund, das heißt die Körperhaltung und der Ablauf der alltäglichen Bewegungen und wie sie zueinander stehen.

Diese Therapie kann den Körperbau des Menschen in kurzer Zeit verändern. Die Behandlung führt zu mehr Beweglichkeit, einem verbesserten Gespür für das eigene Gleichgewicht, mühelosem aufrechtem Stehen, anmutigeren Bewegungen, freier Atmung und weniger Schmerzen.

Durch effektive tiefe Bindegewebsarbeit werden bestehende Verspannungen gelöst und Bewegungseinschränkungen verbessert, wie z.B. ein Hohlkreuz flacht ab, eine vorhängende Schulter richtet sich auf, etc.. So kann sich nach und nach eine balancierte, integrierte und ästhetisch ansprechende Körperhaltung entwickeln.

Diese Behandlung ist eine Entwicklungsprozeß, zu dem es in der Regel zehn Sitzungen bedarf, die in einem bestimmten Zyklus erfolgen sollten.

Fußreflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie am Fuß (FRZ) ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen der Indios, dank Hanne Marquardt, zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, ist jedoch mehr als eine übliche Fußmassage, da durch gezielte Grifftechniken der Körper in organischem, knöchernen, muskulären und auch in gemütsmäßigem Zustand beeinflußt werden kann.

Als Ordnungs- und Regulationstherapie geht die FRZ einen anderen Weg als die Schulmedizin. Durch die differenzierte Behandlung des Fußes werden die Selbstheilungskräfte des Menschen gefördert und nicht nur Symptome und Krankheiten bekämpft.

Schmerzhafte Zonen an den Füßen zeigen dem Therapeuten den Weg, wo die Heilkraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht. Die FRZ lässt sich in jedem Lebensalter einsetzen. Gute Indikationen sind vor allem statischmuskuläre Fehlhaltungen, funktionelle Organbeschwerden im Magen/Darm Bereich, Niere/Blase/ Atemwege, erhöhte Infektanfälligkeit und die Begleitung von Schwangeren ab dem 4. Monat.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie ist ein wichtiges Teilgebiet der Physiotherapie und spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung und Rehabilitation vieler Erkrankungen.

Durch unterschiedliche Stromformen (Nieder-, Mittel-, Hochfrequenzströme) werden verschiedene Wirkungen erzielt: es werden Nerven und Muskeln gereizt oder Gewebe polarisiert.

Ziele der Elektrotherapie sind die Verbesserung von Muskel- und Gelenkfunktionsstörungen, die Durchblutungsförderung und Verbesserung des Stoffwechsels innerhalb des Gewebes und eine erhebliche Schmerzreduktion.

Der Strom wird mit Hilfe von Klebeelektroden in die Haut geleitet. Dabei bestimmen die Symptome die Belastungsdauer, die Intensität des Stromes und die Applikation der Elektroden.

Die Ultraschalltherapie (Hochfrequenter Strom) nimmt einen besonderen Platz innerhalb der Elektrotherapie ein. Hier werden mit Hilfe eines Schallkopfes Schallwellen in das Gewebe geleitet, die dieses dann erwärmen. Daraus folgen eine erhöhte Durchblutung, Schmerzlinderung, Muskelentspannung, ein Lösen von Verklebungen und die Anregung der Geweberegeneration.

Schlingentischtherapie

Während der Behandlung im Schlingentisch liegen Sie zunächst bequem auf einer Therapieliege. Ihr Becken und Ihre Beine oder auch Kopf und Arme sind in Baumwoll-Schlingen gebettet, die mittels Karabinerhaken an der Decke befestigt sind.
Körperregionen, die in den Schlingen liegen, lassen sich leicht bewegen und fühlen sich gleichsam schwerelos an – am ehesten vergleichbar mit dem Auftrieb im Wasser.

Ganz gezielt und schonend kann Ihr Physiotherapeut nun im Schlingentisch schmerzhafte und schwer bewegliche Gelenke behandeln.
Wohl dosierter, individuell angepasster Zug (Traktion) an Beinen, Armen oder am Kopf entlastet die betroffenen Gelenke und Ihre Wirbelsäule – so dass Schmerzen oft spontan nachlassen.

Bewegungen, die im Alltag schmerzhaft sind, fühlen sich im Schlingentisch meist leichter an. Ihr Physiotherapeut kann Ihnen auf diese Weise ein schonendes und zugleich schmerzfreies Training anbieten.
Der Schlingentisch eignet sich hervorragend zur Kombination mit anderen Therapieformen, wie beispielsweise der so genannten "Manuellen Therapie".

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